Wohneigentum: Altersvorsorge mit Sofortwirkung
Wohneigentümer stehen als Rentner finanziell erheblich besser da als Mieter.
Sie besitzen zu Beginn des Ruhestands durchschnittlich ein mehr als sieben Mal größeres Geld- und Immobilienvermögen als Mieter - ca. 216.000 Euro gegenüber rund 28.000 Euro. Den Löwenanteil macht dabei der Wert der eigenen Immobilie aus, aber auch das Geldvermögen ist etwa doppelt so hoch wie bei Mietern. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsinstitutes Empirica über Haushalte mit einem Nettoeinkommen zwischen 1.500 und 2.000 Euro pro Monat.
Zudem sichern sich Rentner durch die eingesparte Miete ein stattliches "Zusatzeinkommen" von rund 600 Euro pro Monat. Dieses finanzielle Polster schützt Eigentümer besser vor Einschnitten bei der gesetzlichen Rente. Wer seinen Lebensstandard im Alter halten möchte, sollte also schon in jungen Jahren Wohneigentum anstreben. Der klassische Einstieg dafür ist das Bausparen.
Schon heute büßen Ruheständler rund ein Drittel ihres letzten Nettoeinkommens ein - die Rente liegt derzeit bei 67 Prozent. Ein weiteres Sinken ist wahrscheinlich. Wer in den eigenen vier Wänden wohnt, kann dieser Entwicklung gelassen entgegen sehen, denn die gesparte Miete entspricht durchschnittlich 600 Euro "Zusatzrente" - monatlich.
Je früher Wohneigentum erworben wird, desto besser: Ist die letzte Rate für das eigene Haus oder die eigene Wohnung bezahlt, fließt dieses Geld in die eigene Tasche - eventuell sogar schon vor dem Ruhestand.